Am 12. Juni 2016 fand im DAV Kletterzentrum Berchtesgaden die Deutsche Meisterschaft im Speedklettern 2016 statt. Der Name Bosler ist aus dieser Disziplin nicht wegzudenken, seit Jahren lösen sich drei Brüder als Halter des Deutschen Rekords (aktuell Joshua Bosler mit 7,8 Sek auf 15m) ab. Der Rekord fiel diesmal nicht, aber Fabian stand dann ganz oben auf dem Podest und sein Bruder Joshua (beide Schwaben) belegte den dritten Platz. Aber auch bei den Damen konnte sich Annika Steigert (Schwaben) über den Vizetitel freuen. Wir gratrulieren zu diesen Leistungen.

Nach drei Wettkampfstationen wurden am Wochenende die neuen Deutschen Meister im Bouldern 2016 gekürt. Monika Retschy und Jan Hojer konnten sich die Titel sichern." Mit einem zweiten Platz hinter Jan Hojer kann ich leben" so Thomas Tauporn  (Schwäbisch Gmünd) nach der Siegerehrung. Jetzt drücken wir Thomas der unter seinem Spitznamen "Shorty" fast bekannter ist, ganz fest die Daumen für die Lead Saison die mit einem Heimspiel am 18./19.7. in Stuttgart beginnt. Ein Wettkampf bei dem es sich auf jeden Fall lohnt als Zuschauer dabei zu sein.

Auf sieben neuen Informationstafeln erfahren Besucher im Donautal viel Interessantes zum Vorkommen, zur Lebensweise und zur Bedeutung des Alpenbock-Käfers. Als Charakterart warmer, südexponierter Buchenwälder tritt der prächtig gefärbte große Bockkäfer im Donautal in einem isolierten Vorkommen auf. Schon seit vielen Jahren werden von Forstverwaltungen, Grundstücksbesitzer und Naturschutzverwaltung Maßnahmen zu seinem Schutz durchgeführt.

Uhus, Wanderfalken, Kolkraben, Dohlen und andere Felsbrüter ziehen derzeit ihre Jungen auf. Momentan sind fast 50 Kletterfelsen und -Sektoren in Baden-Württemberg zum Schutz der Vögel vorrübergehend gesperrt. Einige Kletterfelsen mit flexiblen Regelungen konnten in Absprache mit der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz und Behörden bereits wieder geöffnet werden.

Wir bitten dringend, die Schutzmaßnahmen an den Kletterfelsen zu beachten und die Sperrungen strikt einzuhalten. Auf unserer Homepage gelangt man von der Startseite mit einem Klick zur aktuellen Liste mit den gesperrten und bereits wieder geöffneten Kletterfelsen.

http://www.alpenverein-bw.de/index.php/klettern/aktuelle-felssperrungen

Die in Zusammenarbeit mit den Arbeitskreisen Klettern und Naturschutz (AKN) erstellte Vorschlagsliste ist fertig. Die darin enthaltenen Beurteilungen und Charakterisierungen der Felsen und Steinbrüche sind Einschätzungen des DAV und sollen als Gesprächsgrundlage dienen.

Mitte Februar wurde diese Vorschlagsliste an das Ministerium Ländlicher Raum übergeben. Von dort erfolgt die Weitergabe an die Regierungspräsidien und die betroffenen Landratsämter, die im weiteren Verfahren eine Einzelfallprüfung unter entsprechender Beteiligung vornehmen werden.

Am Riedberger Horn sollen Lifte bis in Gipfelnähe gebaut und damit zwei bestehende Skigebiete verbunden werden. Das sehen jedenfalls die Pläne der Skigebietsbetreiber vor. Demnächst wird die Bayerische Staatsregierung darüber entscheiden. Der Deutsche Alpenverein appelliert mit allem Nachdruck an die bayerische Staatsregierung, diese Pläne abzulehnen.

Skischaukel Riedberger Horn
http://www.alpenverein.de/home/skischaukel-riedberger-horn_aid_16967.html

Der Alpenplan – seine Geschichte und seine Bedeutung [pdf]
http://www.alpenverein.de/chameleon/public/7f855c35-dff3-8232-253f-e1dc96e36a4b/0313-alpenplan_26907.pdf

Zur traditionellen Klausurtagung traf sich der Gesamtvorstand des DAV-Landesverbands mit seinen Referenten, Beauftragten und den Mitarbeitern der Geschäftsstelle am 3./4. März 2016 in Herrenberg. Ziele der Veranstaltung waren strategische Überlegungen zu den Aufgaben des Verbandes in den kommenden Jahren.

Die jährliche Naturschutztagung im DAV-Landesverband findet als eintägige Arbeitssitzung am Samstag, 19. März 2016 im AlpinZentrum der DAV Sektion Schwaben in Stuttgart statt. DAV-Sektionen, DAV-Landesverband und DAV-Bundesverband berichten über ihre Aktivitäten und Arbeitsschwerpunkte im Naturschutz.

AktuelleThemen sind u.a. das Projekt „Bergsteigerdörfer in den Alpen“ und das Projekt „Klettern in Baden-Württemberg“. Am Nachmittag berichtet Sabine Häring (NABU-Wolfsbotschafterin) über die „Rückkehr des Wolfs nach Baden-Württemberg.

Die Veranstaltung ist für alle am Thema Naturschutz interessierten DAV-Mitglieder offen. Anmeldungen zum Treffen bitte an den DAV-Landesverband.

Flyer Naturschutztagung

Neujahr dieses Mal auf Türkisch

Die Winterexpedition des Felskaders Baden Württemberg, führte unsere Athleten dieses Jahr in die Türkei. Genauer gesagt auf die Halbinsel Datça auf der es, außer den alten antiken Ruinen von Knidos,dem kleinen Städtchen Datça und eben jenem neu erschlossenen Klettergebiet wenig gibt. Moment, herrlichen Strände, traumhafte Natur und angenehm friedvolle und gelassene Atmosphäre gibt’s dort auch noch ohne Ende. Einen Bericht mit tollen Bildern findet ihr unter:

www.felskader-bw.de

www.vimeo.com

Nach der offiziellen Erprobung von flexiblen Schutzzeiten an Kletterfelsen (Pilotfelsen) in den Jahren 2011 bis 2014, soll nun die Möglichkeit zur landesweiten Umsetzung in den Klettergebieten geschaffen werden. Nach einer längeren Verhandlungspause wurden beim Ministerium Ländlicher Raum (MLR) die Gespräche am 17.12.2015 wieder aufgenommen.

Ausgangpunkt war die insgesamt positive Bewertung der Pilotfelsen durch die Projektpartner DAV, IG Klettern und Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz (AGW). Die für die Pilotfelsen zuständigen Naturschutzbehörden bestätigten das positive Fazit von AGW und Kletterern. Gute Erfahrungen liegen auch aus dem Oberen Donautal vor, wo flexible, aber streng verbindliche Schutzzeiten vom Landratsamt Sigmaringen bereits im Jahr 2008 eingeführt wurden.

Im Beteiligungsverfahren sprachen sich 29 Gemeinden klar für das Biosphärengebiet Schwarzwald aus. Sie bringen eine Gebietskulisse von rund 63.000 Hektar ein. Das zweite Biosphärengebiet in Baden-Württemberg wird zum 1. Februar 2016 eingerichtet. Das Land hat bereits sein umfangreiches finanzielles Engagement zugesagt und übernimmt die ersten drei Jahre die vollständigen Kosten. Anschließend trägt das Land 70% und die Kommunen 30% der Kosten. Den Beitritt abgelehnt haben die Gemeinden Feldberg, Steinen und Todtmoos.

http://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unser-service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/biosphaerengebiet-schwarzwald-spannende-modellregion-startet-zum-1-februar/

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