Endlich wieder am Fels klettern: Die ersten warmen Sonnentage im Jahr ziehen uns förmlich nach draußen. Klettern in der Natur heißt aber auch Rücksicht nehmen auf die Natur. In unserem neuen Video weisen wir am Beispiel des Klettergebiets Oberes Donautal auf die notwendigen Regeln zum Schutz von Flora & Fauna hin, geben Einblicke in das Netzwerk der Felsbetreuung und zeigen, wie man sich für das Thema engagieren kann.

Das Obere Donautal ist ein Gebiet von naturschutzfachlich und klettersportlich herausragender Bedeutung. DAV und Arbeitskreis Klettern und Naturschutz (AKN) Donautal bedauern jedoch, dass trotz positiver Ansätze in den letzten 20 Jahren keine angemessene und einvernehmliche Kletterregelung im Oberen Donautal gefunden wurde. Im Rahmen des landesweiten Projekts „Klettern in Baden-Württemberg“ besteht nun die Chance, eine einvernehmliche, abschließende und zukunftsfähige Kletterregelung zu etablieren. DAV-landesverband, DAV-Sektionen und AKN Donautal haben nun eine weitreichende Erklärung zum naturverträglichen Klettern im Oberen Donautal verfasst.

Eine nachhaltige Entwicklung des Kletterns und eine behutsame Anpassung der Kletterregelungen an einer Reihe ausgewählter Kletterfelsen, an denen dies naturschutzfachlich und naturschutzrechtlich möglich ist, sind die Ziele des Projekts „Klettern in Baden-Württemberg“. Die Arbeitskreise Klettern und Naturschutz (AKN) und der DAV Landesverband hatten dazu 2016 eine Vorschlagsliste mit Felsen erstellt. Inzwischen konnten in vielen Klettergebieten des Landes die vorgeschlagenen Felsen mit Behörden und Naturschutz diskutiert werden. Im Blautal und in Bad Herrenalb (Kreis Calw) werden derzeit ökologische Gutachten erstellt.

Stefan Lindemann, Projektkoordinator beim DAV-Landesverband, erklärt das weitere Vorgehen: „Das Projekt soll bis Ende 2020 fortgeführt werden. In den letzten beiden Projektjahren werden weitere Gespräche mit den Landratsämtern geführt werden, um gemeinsam geeignete Felsen aus der Vorschlagsliste für die Optimierung der Kletterregelung zu finden. Die ausgewählten Felsen sollen dann ökologisch untersucht werden, um auf Grundlage der Ergebnisse naturverträgliche, räumlich und zeitlich differenzierte Kletterkonzeptionen zu erstellen.“

Das Kletterforum findet am Sa., 1.12.2018 in Stuttgart statt. Schwerpunkt der Tagung im Haus des Waldes ist das Projekt „Klettern in Baden-Württemberg“. Weitere Themen: Berichte aus den Klettergebieten und ein Bericht der Bundes-Kommission Klettern & Naturschutz. 

Der DAV-Landesverband hat gemeinsam mit dem Arbeitskreis Klettern und Naturschutz (AKN) Nordschwarzwald die Broschüre „Klettern im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord“ neu aufgelegt. Jetzt sind auch die Eckenfelsen in der überarbeiteten Auflage beschrieben.

Das Kletterforum findet am Sa., 25.11.2017 im Blautal statt. Schwerpunkt der Tagung im Naturfreundehaus in Blaubeuren ist das Projekt „Klettern in Baden-Württemberg“. Weitere Themen: Berichte aus den Klettergebieten und ein Bericht der Bundes-Kommission Klettern & Naturschutz.

Die Plättigfelsen liegen auf ca. 750m an der Schwarzwaldhochstraße in der Nähe von Bühlertal. 2016/2017 wurden die Routen am rauen Granit der Falkenfelsen und Jungmann-Kimmes-Türme vom AKN Nordschwarzwald nach DAV-Richtlinien saniert. Das alte Hakenmaterial wurde 1:1 durch geklebte Haken ersetzt. An drei Stellen kam in Abstimmung mit dem Erstbegeher ein neuer Haken dazu.

Am 11.5.2017 trafen sich NABU, DAV, Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz (AGW), Arbeitskreis Klettern und Naturschutz (AKN) und Pressevertreter bei einer Beringung eines Uhus an einem Felsen im Lenninger Tal. Der Termin fand bei Naturschützern, Kletterern und bei der Presse großen Anklang. Hier unser ausführlicher Bericht mit Fotos zu der gemeinsamen Aktion.

Über 30 Teilnehmer aus allen Klettergebieten des Landes trafen sich am 26.11.2016 auf der Schopflocher Alb in der Gedächtnishütte der DAV Sektion Schwaben zum diesjährigen "Forum des Kletterns". Die Sprecher und Mitarbeiter der lokalen Arbeitskreise Klettern und Naturschutz (AKN) berichteten aus den Klettergebieten und informierten sich über die Arbeit der Bundes-Kommission Klettern & Naturschutz und über die aktuellen Arbeiten und Projekte in Baden-Württemberg.

Viele Menschen im Südwesten verbindet eine Faszination für die Landschaft und das Abenteuer in den Bergen. Der 90-minütige Film erzählt die Geschichten dieser Menschen und begleitet sie in der einzigartigen Landschaft der Berge.

Flexible Schutzzeiten sind nun in Baden-Württemberg an Kletter- und Brutfelsen möglich. Die Ergebnisse einer naturschutzfachlichen und rechtlichen Prüfung hat das Ministerium Ländlicher Raum im Mai 2016 an Verbände und Behörde geschickt. Demnach kann bei Bruten von Dohle, Wanderfalke oder Kolkrabe das Ende der Schutzzeit dem tatsächlichen Brutverlauf angepasst werden. Dazu müssen allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden: Die Landratsämter und Regierungspräsidien müssen zunächst die alten Regelungen aus den 1990er Jahren umschreiben. Dazu werden die lokalen Arbeitskreise Klettern und Naturschutz (AKN) an den Runden Tischen Gespräche mit Behörden und Naturschützern führen. Weiterhin braucht es vor Ort aktive und zuverlässige Felsbetreuer aus den Reihen der Kletterer und Vogelschützer um den Brutverlauf zu beobachten und zu dokumentieren. Nur wenn die Jungvögel sicher ausgeflogen sind, ist eine vorzeitige Öffnung von Kletterfelsen möglich.

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20 Okt 2019
20.10.2019 Friedrichshafen Kletterzentrum
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