Die ehrenamtliche Betreuung der Kletterfelsen vor Ort übernehmen die Arbeitskreise Klettern und Naturschutz (AKN). In diesen engagieren sich unter anderem die DAV-Sektionen. Der DAV-Landesverband unterstützt die Arbeit der AKNs.
SCHRIESHEIMER STEINBRUCH
Wohnortnahes und naturverträgliches Klettern im Schriesheimer Steinbruch. © Ronald Nordmann
Die AG Klettern und Naturschutz Odenwald betreut den Schriesheimer Steinbruch im Naturschutzgebiet Ölberg. Felswände, Blockhalden, Pionierwälder und Kleingewässer tragen zur hohen Biodiversität bei. Hier leben Wanderfalke, Mauereidechse, Gelbbauchunke und Hirschkäfer.
BIOTOPPFLEGE BATTERTFELSEN
Entfernen von Bambus-Beständen in den Battertfelsen durch Kletterinnen und Kletterer. © Jochen DümasDer AKN Battert & Nordschwarzwald führt regelmäßig Arbeitseinsätze im Battert durch. Kletterinnen und Kletterer setzen Maßnahmen zur Besucherlenkung sowie zum Schutz wertvoller Waldflächen und Blockhalden im Naturschutz-, Bannwald- und Natura-2000-Gebiet um. Zusätzlich entfernt der AKN invasive Bambusbestände und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der natürlichen Felsvegetation und Biodiversität.
SCHUTZ DER FELSBRÜTER
Ein Mitglied des AKN Göppingen unterstützt die fach- kundige Beringung junger Uhus. © Jochen Kornau
Zeitlich befristete Sperrungen dienen dem Schutz von Wanderfalke, Uhu, Kolkrabe, Dohle und deren Bruten. In Zusammenarbeit mit regionalen Naturschutzbehörden und Vogelschützern setzen die AKNs gezielte Schutzmaßnahmen um und informieren über aktuelle Sperrungen. Zudem unterstützen AKN-Mitarbeitende die Fachleute bei der Beringung von Uhus und anderen Felsbrütern, die in unzugänglichen Felswänden brüten.
UMWELTBAUSTELLEN DER JDAV
Wegesanierung am Stuhlfelsen im Oberen Donautal mit über 30 Jugendlichen der JDAV. © Heiko Wiening, DAV-LVAuch die Jugend des DAV Baden-Württemberg (JDAV) engagiert sich für naturverträgliches Klettern und den Erhalt der Biodiversität in Felsgebieten. Jugendgruppen aus dem ganzen Land unterstützen lokale AKNs, etwa bei der Sanierung von Zustiegspfaden. Die mehrtägigen „Umweltbaustellen“ verbinden praktische Naturschutzarbeit mit Umweltbildung, z. B. im Donautal oder an der Hornberger Platte im Schwarzwald.








