Zur Darstellung globaler Muster der Artenvielfalt werden oft Pflanzen herangezogen, weil sie als gut erforscht gelten. Da Pflanzen eine Schlüsselfunktion besitzen, ist davon auszugehen, dass die Pflanzenvielfaltsmuster die Muster der gesamten terrestrischen Biodiversität widerspiegeln. Diese ist ungleichmäßig über die Erde verteilt.
Weltkarte der Pflanzenvielfalt. Die unterschiedlichen Farbstufen zeigen Artenzahlen pro 10.000 km²; Quelle: CCBY aus Wikipedia nach Mutke und Bartlott 2005.
Für die Artenvielfalt eines Raumes spielen neben evolutiven Prozessen und dynamischen Vorgängen (z. B. Pflanzen-Sukzession) insbesondere die Klimabedingungen eine wichtige Rolle. Dies drückt sich in der Karte der Pflanzenvielfalt auf der Erde in ansteigenden Artenzahlen von den klimatisch ungünstigen Polregionen hin zu den immerfeuchten Tropen in Äquatornähe aus.
Isolierte Tropenberge wie der Gunung Kinabalu beherbergen eine hohe Anzahl von Arten mit eng begrenzten Verbreitungsgebiet. Nach Antonelli et al. 2018









