Der DAV hat ein Positionspapier zum Thema Mountainbiken veröffentlicht. Rücksicht gegenüber der Natur sowie Toleranz und Respekt zwischen Bergsportlern sind darin zentrale Punkte.

Mountainbiken ist bei den Sektionen und Mitgliedern des DAV äußerst beliebt. In seinem Positionspapier „Mountainbiken“ stellt der DAV klar, dass das Bergradfahren einen festen Platz im Kreis seiner alpinen Sportarten hat. Neben den Grundpositionen enthält es weitergehende Aussagen zu den zentralen Handlungsfeldern, wie etwa den klaren Auftrag, MTB-Angebote in den Sektionen, das Miteinander mit anderen Interessengruppen und das Naturbewusstsein beim Mountainbiken zu fördern. Dabei bringt das Papier deutlich zum Ausdruck, dass mit gutem Willen von allen Seiten Konflikte mit dem Naturschutz und mit anderen Nutzern vermieden werden können. (dav)

Das Positionspapier gibt es als PDF-Datei auf der Homepage des DAV.

http://www.alpenverein.de/natur-umwelt/dav-veroeffentlicht-positionspapier-zum-thema-mountainbike-mountainbike-position-des-dav_aid_16053.html [pdf]

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes hat der Landessportverband Baden-Württemberg und das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in diesem Jahr zum zweiten Mal den Nachhaltigkeitswettbewerb für Sportfachverbände ausgeschrieben.

Der Landesverband Baden-Württemberg des Deutschen Alpenvereins hat mit dem seit dem letzten Kletterforum angelaufenen Projekt „Klettern in Baden Württemberg“ an diesem Wettbewerb neben 18 weiteren Sportfachverbänden teilgenommen.

Kernziel des Projektes ist, die Klettermöglichkeiten in Baden-Württemberg in ausgewählten Klettergebieten zu verbessern. Dabei sollen für den Klettersport interessante und naturschutzfachlich unkritische aber derzeit unter das Kletterverbot fallende Felsen untersucht und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden für den Klettersport zugänglich gemacht werden. Die dabei zu erstellenden Naturschutz- und Kletterkonzeptionen sollen neben klettersportlichen Aspekten den Naturschutz berücksichtigen. Dabei sollen wohnortnahe Felsen in heimatlichen Gebieten dem Klimaschutz durch „kurze Wege“ Rechnung tragen.

Mit dem Projekt „Klimafreundlicher Bergsport“ verfolgt der DAV unter anderem das Ziel, Sektionen und ihren Mitgliedern bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen beratend zur Seite zu stehen. Der gegenseitige Austausch wird gefördert und gemeinsam entsteht die Grundlage für ein Klimaschutzprogramm, das eigenständig umgesetzt werden kann.

Der Juni hatte es in sich, gleich drei Wettkämpfe für alle Altersklassen standen im Kalender. Den Anfang machen die Kleinsten beim Kids Cup am 13.6. in der letztes Jahr erweiterten Kletterhalle in Aalen. Für Bezirksgruppe Aalen der Sektion Schwaben war dies der erste Wettkampf und so waren alle ein wenig aufgeregt, doch mit der Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer ein voller Erfolg. Das Wochenende drauf reisten dann die Altersklassen zwischen 12 und 19 Jahren nach Freiburg, hier durfte unsere Jugendcup-Serie zum zweiten Mal Gast sein. Auch hier legte die Sektion Freiburg eine perfekt organisierte Veranstaltung ab und es gab viel Lob von allen Seiten. Am 28.6. war es dann an den Senioren ihr Können zu zeigen. Bei der Süddeutschen Meisterschaft in Neu-Ulm, die der DAV Landesverband in Zusammenarbeit mit dem bayrischen Kletterfachverband austrägt, wurden auch die Baden-Württembergischen Meister ermittelt. Alle Ergebnisse unter Leistungssport zu finden.

Felsbetreuung am Beispiel Schriesheimer Steinbruch im Odenwald

Draußen in der Natur unterwegs zu sein ist für den Felsbetreuer Chris Kohl von der AG Klettern und Naturschutz Odenwald das Größte. Er ist überzeugt: „Klettern und Naturschutz sind miteinander vereinbar, der Schriesheimer Steinbruch ist ein gutes Beispiel dafür.“ Dieser Clip zeigt, wie das funktioniert und gibt einen kleinen Einblick in die Betreuung der Klettergebiete in Deutschland. Die AG Odenwald ist einer von 11 Arbeitskreisen Klettern und Naturschutz in Baden-Württemberg. Weitere Infos zum Thema Felsbetreuung hier.

http://www.viddler.com/embed/b889ab67/?f=1&player=full&secret=39519759

Zum 45. Mal wurde am 7.Februar 2015 der Ball des Sports im Wiesbadener Kulturhaus veranstaltet. Die Benefizveranstaltung der Deutschen Sporthilfe stand dieses Jahr unter dem Motto „ Arena für Gipfelstürmer“.

Neben Juliane Wurm und Jonas Baumann, die an einem Boulderpilz in der Mitte des Saals spektakuläre Züge zeigten, standen Athleten aus dem baden-württembergischen Landeskader im Rampenlicht. Sebastian Halenke kletterte in sechs Metern Höhe waagerecht über die Köpfe der Gäste, Joshua und Fabian Bosler präsentierten die Disziplin Speed. Sophie Rauberger musste leider krankheitsbedingt kurz vor der Show absagen.

Die Naturschutz-Tagung des DAV Landesverbands Baden-Württemberg 2015 fand vom 17. bis 19. April in Friedrichshafen statt. Schwerpunktthema waren die Handlungsfelder des DAV-Grundsatzprogramms und die Umsetzung des DAV-Grundsatzprogramms in den DAV-Sektionen. Jörg Ruckriegel und Maximilian Witting vom DAV Bundesverband fassten wichtige Inhalte des Grundsatzprogramms zusammen und erläuterten das Projekt „Klimafreundlicher Bergsport“ im DAV. Die Naturschutzreferenten haben anschließend in drei Workshops Vorschläge zur Umsetzung des Grundsatzprogramms erarbeitet.

Vom 07. bis 08. März trafen sich die Jugendleiter und Jugendleiterinnen der JDAV Baden-Württemberg in der neuen Boulderhalle B12 des DAV Tübingen zum alljährlichen Landesjugendleitertag. Gemeinsam mit der Landesjugendleitung und dem Schulungsteam BaWü gab es ein Wochenende voller Workshops, Strukturdiskussionen, Wahlen, gutem Essen, dem Wiedersehen alter Gesichter, ein ausführliches Plenum und natürlich ausgiebiges Bouldern. Einen vollen Bericht gibt es auf der Homepage der JDAV.

www.jdav-bw.de/events/ljlt-2015/bericht.html

Der Nationalpark Schwarzwald hat nun eine erste Gliederung bekommen. Der Nationalparkrat, in dem die umliegenden Gemeinden, Kreise und Städte vertreten sind, legte die Einteilung der Fläche in drei unterschiedliche Zonen in seiner Sitzung im Februar einstimmig fest.

Am Wielandstein (Lenninger Alb) kam es in der Nacht vom 13. auf den 14. Januar zu einem größeren Felssturz. Etwa ein Drittel des Felsmassivs löste sich und stürzte bis zu 200 Meter den Hang hinunter. Die Felsbrocken haben eine breite Schneise im Wald hinterlassen. Glücklicherweise kam niemand zu schaden. Auch blieben die Mauern der Burgruine unversehrt. Bereits 2007 gab es am Wielandstein einen Felssturz.

Nach starken Schneefällen ereigneten sich am Freitag, 30.1.2015 am Feldberg innerhalb von einer Stunde zwei Lawinenunglücke. Im Zastlertal verstarb ein 20-jähriger Snowboarder, am Herzogenhorn eine 58-jährige Skitourengeherin. Die Bergwacht löste Großalarm aus. Neben acht Bergwachten, DRK, Polizei und Feuerwehr waren auch ein Hubschrauber der DRF sowie mehrere Schneefahrzeuge im Einsatz.

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