
Eines der offensichtlichsten Anzeichen des Klimawandels ist das Schwinden der Gletscher in den Alpen. Messungen des österreichischen Gletschermessdienstes zeigen, dass die Gletscher der Ostalpen in den letzten Jahren im Mittel um ca. 20 Meter pro Jahr an Länge verloren haben und sie schrumpfen schneller als je zuvor.
Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts werden, wenn nicht entschieden gegengesteuert wird, nur noch einige wenige Reste der derzeit größten Gletscher übrigbleiben. Mit dem Gletscherschwund geht nicht nur ein ikonisches Element des alpinen Landschaftsbildes verloren, auch der Bergsport leidet massiv unter den Auswirkungen – traditionelle Wege und Übergänge werden unpassierbar, Naturgefahren nehmen zu und die Wasserversorgung von Hütten wird unsicherer. um auf die Dringlichkeit des Gletscherschutzes aufmerksam zu machen, wurde 2022 von den Vereinten Nationen der Welttag der Gletscher ins Leben gerufen und 2025 erstmals begangen. Siehe auch den Bericht auf der Homepage des DAV.






