Naturverträglich Klettern

Klettern in der Natur verbindet sportliche Herausforderungen mit intensiven Naturerlebnissen. Doch die Natur darf dabei nicht zu Schaden kommen. Bergsteiger und Kletterer respektieren ökologische Grenzen und sind bereit, Beeinträchtigungen und Störungen auf ein Minimum zu reduzieren.

 

Sanft Klettern
Jeder einzelne Kletterer kann durch umsichtiges Verhalten zum Schutz und zur Schonung der Felsnatur beitragen. Konkret heißt das: Einhaltung der Kletterregelung, Akzeptanz der getroffenen Schutzmaßnahmen am Fels - oder einfach "sanft Klettern".

Unwissentliche oder gezielte Missachtungen von Kletterregelungen, führen über kurz oder lang zu weiteren Einschränkungen und Felssperrungen. Die Einhaltung der ausgearbeiteten Kletterregelungen kommt also nicht nur der Natur, sondern auch dem Klettersport zu gute. Probleme und Defizite von Kletterregelungen lassen sich nur durch gemeinsame Gespräche und Verhandlungen mit Naturschützern und Behörden lösen.

10 Tipps zum naturverträglichen Klettern:


Piktogramme
Offene bzw. gesperrte Zustiege und Wandbereiche von Kletterfelsen sind in vielen Klettergebieten durch "Pfeil" und "Kreuz" ausgeschildert. Die beiden Piktogramme im Bild weisen auf einen gesperrten Sektor (links) und einen zum Klettern freigegebenen Sektor (rechts) hin.

Dry-Tooling

Nach Ansicht des DAV und der Arbeitskreise Klettern und Naturschutz sollte diese Form des Kletterns nicht an den ökologisch hochwertigen Felsen der Mittelgebirge betrieben werden. An den Kletterfelsen in Baden-Württemberg ist Dry-Tooling zum Schutz der Natur und zur Vermeidung weiterer Felssperrungen nicht erwünscht.

Weitere Hinweise und Tipps zum Thema Klettern und Naturschutz finden Sie in der
Broschüre "Zu Gast in den Felsen".

In der "Tirol Deklaration" von 2002 sind ethische Grundsätze des Bergsteigens, auch zum naturverträglichen Klettern, festgelegt.

Faltblätter