Seit einigen Jahren gehen die Insektenbestände massiv zurück. Als Hauptursache für das „Verschwinden“ des Planktons der Lüfte wird der Einsatz von systemischen Insektiziden vermutet, vor allem der Neonikotinoide. Nicht nur Naturschützer/innen sind besorgt und warnen vor den Auswirkungen auf unsere Ökosysteme. Auch die Landwirtschaft hat drastische Folgen zu befürchten. Das Thema ist hoch aktuell und sehr brisant. 

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Der DAV-Landesverband lehnt den geplanten Kalkabbau am Mittelberg im Donautal ab. Eine entsprechende Stellungnahme haben wir an das Regierungspräsidium Tübingen geschickt.

Am 17.7.2017 eröffnete Frau Staatssekretärin Gurr-Hirsch den Wolfssteig im Südschwarzwald. Mit dem 18 km langen Wolfssteig wurde ein symbolischer Weg für die Rückkehr des Wolfs ausgewiesen. Der Wolfssteig ist Teil der drei neuen Tourismusprojekte im Landkreis Waldshut, die Bevölkerung und Gäste auf die Rückkehr der Wölfe vorbereiten wollen.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Franz Untersteller und Finanzstaatssekretärin Gisela Splett haben am Samstag (13. Mai 2017) auf dem Ruhestein den Grundstein für den Neubau des Besucher- und Informationszentrums (BIZ) und des Verwaltungsgebäudes für den Nationalpark Schwarzwald gelegt.

Am 22. März endete die Frist für Stellungnahmen der Bürgerinnen und Bürger zur Änderung des Alpenplans. Etwa 4000 großteils kritische Stellungnahmen sind beim bayerischen Innenministerium eingegangen. Nach nur drei Arbeitstagen hat die bayerische Ministerrunde jetzt die Änderung des Alpenplans in die Wege geleitet.

Die Naturschutztagung 2017 des DAV-Landesverbands findet vom 12. bis 14. Mai auf dem Herzogenhorn im Schwarzwald statt. Themenschwerpunkte sind die erfolgte Anerkennung des DAV-Landesverbands als Naturschutzvereinigung und das neue Biosphärengebiet Schwarzwald.

Vom 16. Januar bis zum 12. Februar 2017 führt der Nationalpark eine Online-Befragung zur Wegekonzeption durch. Hier kann jeder den bisherigen Verlauf der Entwicklung, das Grobkonzept selbst, die weiteren Planungen, alle relevanten Hintergrundinformationen, die Karten und die über 600 Anregungen einsehen. Weitere Hinweise können dann entweder ganz allgemein oder gezielt zu einem Punkt im Park abgegeben werden.

Im Oberen Donautal bestehen Pläne, am nördlichen Abhang des Mittelberges bei Thiergarten (751 m, ca. 1 km östlich vom Schaufelsen), auf einer rund 9 Hektar großen Fläche jährlich ca. 200.000 Tonnen hochreinen Kalk abzubauen. Der Gesteinsabbau soll über einen Zeitraum von 25 bis 30 Jahren erfolgen. Berechnungen zufolge würde etwa 33 volle Lastwagen in dem Bereich täglich unterwegs sein, mit den Leerfahrten zusammen 66. Der DAV sieht die Pläne kritisch.

Auf sieben neuen Informationstafeln erfahren Besucher im Donautal viel Interessantes zum Vorkommen, zur Lebensweise und zur Bedeutung des Alpenbock-Käfers. Als Charakterart warmer, südexponierter Buchenwälder tritt der prächtig gefärbte große Bockkäfer im Donautal in einem isolierten Vorkommen auf. Schon seit vielen Jahren werden von Forstverwaltungen, Grundstücksbesitzer und Naturschutzverwaltung Maßnahmen zu seinem Schutz durchgeführt.

Am Riedberger Horn sollen Lifte bis in Gipfelnähe gebaut und damit zwei bestehende Skigebiete verbunden werden. Das sehen jedenfalls die Pläne der Skigebietsbetreiber vor. Demnächst wird die Bayerische Staatsregierung darüber entscheiden. Der Deutsche Alpenverein appelliert mit allem Nachdruck an die bayerische Staatsregierung, diese Pläne abzulehnen.

Skischaukel Riedberger Horn
http://www.alpenverein.de/home/skischaukel-riedberger-horn_aid_16967.html

Der Alpenplan – seine Geschichte und seine Bedeutung [pdf]
http://www.alpenverein.de/chameleon/public/7f855c35-dff3-8232-253f-e1dc96e36a4b/0313-alpenplan_26907.pdf

Die jährliche Naturschutztagung im DAV-Landesverband findet als eintägige Arbeitssitzung am Samstag, 19. März 2016 im AlpinZentrum der DAV Sektion Schwaben in Stuttgart statt. DAV-Sektionen, DAV-Landesverband und DAV-Bundesverband berichten über ihre Aktivitäten und Arbeitsschwerpunkte im Naturschutz.

AktuelleThemen sind u.a. das Projekt „Bergsteigerdörfer in den Alpen“ und das Projekt „Klettern in Baden-Württemberg“. Am Nachmittag berichtet Sabine Häring (NABU-Wolfsbotschafterin) über die „Rückkehr des Wolfs nach Baden-Württemberg.

Die Veranstaltung ist für alle am Thema Naturschutz interessierten DAV-Mitglieder offen. Anmeldungen zum Treffen bitte an den DAV-Landesverband.

Flyer Naturschutztagung

Im Beteiligungsverfahren sprachen sich 29 Gemeinden klar für das Biosphärengebiet Schwarzwald aus. Sie bringen eine Gebietskulisse von rund 63.000 Hektar ein. Das zweite Biosphärengebiet in Baden-Württemberg wird zum 1. Februar 2016 eingerichtet. Das Land hat bereits sein umfangreiches finanzielles Engagement zugesagt und übernimmt die ersten drei Jahre die vollständigen Kosten. Anschließend trägt das Land 70% und die Kommunen 30% der Kosten. Den Beitritt abgelehnt haben die Gemeinden Feldberg, Steinen und Todtmoos.

http://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unser-service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/biosphaerengebiet-schwarzwald-spannende-modellregion-startet-zum-1-februar/

Im Südschwarzwald entsteht derzeit das Biosphärengebiet Schwarzwald. 29 Gemeinden wollen beim Biosphärengebiet Schwarzwald dabei sein. Das geplante Biosphärengebiet wird durch eine Verordnung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz errichtet.

Der DAV-Landesverband begrüßt die Ausweisung des Biosphärengebiets Schwarzwald und hat im Anhörungsverfahren eine Stellungnahme zum Entwurf der Verordnung abgegeben. Mit dem neuen Biosphärengebiet Schwarzwald wird nun in Baden-Württemberg – neben dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb und dem Nationalpark Schwarzwald – das dritte Großschutzgebiet in einer felsigen Mittelgebirgslandschaft realisiert.

Mit dem Projekt „Klimafreundlicher Bergsport“ verfolgt der DAV unter anderem das Ziel, Sektionen und ihren Mitgliedern bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen beratend zur Seite zu stehen. Der gegenseitige Austausch wird gefördert und gemeinsam entsteht die Grundlage für ein Klimaschutzprogramm, das eigenständig umgesetzt werden kann.

Die Naturschutz-Tagung des DAV Landesverbands Baden-Württemberg 2015 fand vom 17. bis 19. April in Friedrichshafen statt. Schwerpunktthema waren die Handlungsfelder des DAV-Grundsatzprogramms und die Umsetzung des DAV-Grundsatzprogramms in den DAV-Sektionen. Jörg Ruckriegel und Maximilian Witting vom DAV Bundesverband fassten wichtige Inhalte des Grundsatzprogramms zusammen und erläuterten das Projekt „Klimafreundlicher Bergsport“ im DAV. Die Naturschutzreferenten haben anschließend in drei Workshops Vorschläge zur Umsetzung des Grundsatzprogramms erarbeitet.

Der Nationalpark Schwarzwald hat nun eine erste Gliederung bekommen. Der Nationalparkrat, in dem die umliegenden Gemeinden, Kreise und Städte vertreten sind, legte die Einteilung der Fläche in drei unterschiedliche Zonen in seiner Sitzung im Februar einstimmig fest.

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